Perfekte Me Time auf den Seychellen

Weiße Sandstrände, azurblaues Wasser und strahlender Sonnenschein: Die Seychellen gelten als Traumreiseziel für Paare und Familien. Doch auch Alleinreisende finden mit dem Inselparadies im Indischen Ozean das perfekte Reiseziel. Ob Single oder nicht: Neben Backpackern und Weltreisenden entscheiden sich immer mehr Menschen ganz bewusst für einen Urlaub ohne Begleitung. Wer schon mal alleine auf Reisen war, kennt die Vorteile: Flexibilität bei der Planung, jeden Tag frei nach den eigenen Wünschen gestalten und jede Menge Erholung und Me Time. Zudem sind Alleinreisende meist viel offener gegenüber Einheimischen und lernen die Kultur des Reiselandes umso besser kennen. Die Seychellen bieten jede Menge Möglichkeiten und perfekte Bedingungen für Singles oder Urlauber, die gerne auch mal alleine unterwegs sind.

© SeyVillas

Warum die Seychellen?
Im Gegensatz zu anderen Inselgruppen im Indischen Ozean sind die Seychellen überaus vielfältig und keineswegs nur eine „Resort-Destination“. Genau richtig für Urlauber, die auch alleine viel erleben wollen. Die höchste Erhebung des Archipels ist rund 1.000 Meter hoch. Daher lässt es sich hier nicht nur schnorcheln und tauchen, sondern auch wandern und biken. Aufgrund von ausgeprägten Regenzeiten kommen viele Fernziele nur einige Monate im Jahr für eine Reise in Frage. Im Inselstaat im Indischen Ozean hingegen geht die Saison das ganze Jahr lang. Durch die Lage am Äquator variieren die Temperaturen nur wenig und liegen meist bei rund 30 Grad. Für Alleinreisende ebenfalls beruhigend: Die Verbrechensrate auf der Inselgruppe geht gegen null. Urlauber bewegen sich auf den Seychellen auch allein zu jeder Tages- und Nachtzeit völlig sicher. Der Lebensstandard auf dem Archipel entspricht in etwa dem von Mitteleuropa.

© Seychelles Tourism Board

Traumstrände zum Entspannen
Sand so fein wie Puderzucker, das Wasser kristallklar, die Granitfelsen weltberühmt. Dies sind gleich drei Argumente, warum die Strände der Inseln zu den schönsten der Welt zählen – beispielsweise bei der Wahl von National Geographic. Alleinreisende, die gerne im Urlaub am Strand entspannen, finden auf den Seychellen Traumstrände soweit das Auge reicht. Der Anse Source d’Argent entspricht dem Traum eines jeden Inselurlaubers: Flaches, türkisblaues Meer, weißer Sand und eindrucksvolle Granitfelsen. Schutz bietet das vorgelagerte Riff – daher ist der Strand auch ideal zum Schnorcheln. Auch die Anse Georgette gilt als einer der schönsten Strände des gesamten Archipels. Der Traumstrand befindet sich auf dem Privatgelände des Constance Lémuria Resorts. Nicht-Hotelgäste bekommen nach Anruf beim Resort eine Genehmigung. Alternativ lässt sich die Anse Georgette über den Wasserweg erreichen. Der Aufwand lohnt sich, denn dieser Strand ist oftmals menschenleer. Wer Kontakt zu Einheimischen sucht, besucht den langen Sandstrand Beau Vallon auf Mahé. Die einzigartige Atmosphäre und das umfangreiche Angebot an Aktivitäten machen ihn zum beliebten Strandabschnitt für Besucher und Seychellois gleichermaßen.

© Raffles Seychellen



Abenteuer Unterwasserwelt
Korallen, bunte Fischschwärme und mit Schwämmen überwucherte Riffs warten auf neugierige Taucher, die diese fantastische Welt unter Wasser erkunden wollen. Die Seychellen gehören damit zu einem der besten Tauchreviere weltweit. Ein schöner Trip ausgehend von der größten Insel Mahé ist ein Besuch im Meeresnationalpark Sainte Anne. Er umfasst sechs kleine Inseln sowie Riffe und Wasserflächen. Bei Tagesausflügen warten gleich mehrere Stopps rund um die Inseln des ältesten Meeresschutzgebietes des Indischen Ozeans. Die enorme Menge und Vielfalt an Meeresbewohnern mit über 150 Arten ist auch für erfahrene Taucher beeindruckend. Die kleine unbewohnte Insel Coco Island beherbergt eines der schönsten Tauchparadiese der Seychellen. Besuchern der Unterwasserwelt begegnen farbenprächtige Schwärme von Doktor-, Mönchs- und Halterfischen ebenso wie Karettschildkröten oder Scherenschwanz-Sergeants. Wer nicht allein auf Tauchgang gehen möchte, dem empfiehlt SeyVillas eine Tour mit ortskundigem Tourguide, Geheimtipps unter Wasser inklusive.

Zwischen Riesenschildkröten und Vögeln
Als tropischer Archipel inmitten des Indischen Ozeans sind die Seychellen Heimat von zahlreichen exotischen Tiergattungen. Auf den bis ins 18. Jahrhundert unbewohnten Inseln bewahrte die Natur ihre Einzigartigkeit. Die Seychellen sind Heimat von 13 Amphibien-, 30 Reptilien- und 220 Vogelarten sowie von über 1.000 Arten wirbelloser Tiere. Vom kleinsten Frosch der Welt bis hin zu den legendären Riesenschildkröten gibt es hier eine außergewöhnliche Tierwelt zu entdecken. Kein einziges davon ist giftig oder gefährlich. Als Ausflug für Alleinreisende eignet sich besonders ein Besuch der Insel Curieuse Island. Sie bietet den wohl berühmtesten Bewohnern der Seychellen eine Heimat: den Riesenschildkröten. Besucher erleben die faszinierenden Riesen nicht in Gehegen, sondern frei in ihrem ganz individuellen Lebensraum. Auch Skinks, Geckos und Vögel sind auf Curieuse zu Hause. Bei einem Bootsausflug auf die Naturschutzinsel Cousin Island entdecken Urlauber eine Reihe von Vogelarten, die nur hier vorkommen. Zu den Gattungen, die sich erspähen lassen, zählen Vögel mit so klangvollen Namen wie der Seychellen-Nektarvogel oder die Paradies-Fruchttaube.

Erkundung der Insel zu Fuß
Die Seychellen bieten eine ganze Reihe gut markierter Wanderrouten, die sich für die Erkundung der Inseln alleine zu Fuß eignen. Eine beeindruckende Route gibt es ab Danzil zum Traumstrand Anse Major. Der Ausflug nimmt etwa zwei Stunden Zeit in Anspruch. Er führt zu weiten Teilen durch den Morne Seychellois Nationalpark mit seinen spektakulären Felsformationen. Am Ende lädt die nur zu Fuß oder per Boot erreichbare Traumbucht Anse Major zum Sprung ins Wasser ein. Wer in den frühen Morgenstunden aufbricht, genießt kühlere Temperaturen. Ebenfalls zu beachten: Bedingt durch die Nähe zum Äquator tritt die Dunkelheit schon kurz nach 18 Uhr ein. Für die Ausrüstung empfiehlt sich neben ausreichend Trinkwasser festes und gleichzeitig leichtes Wander-Schuhwerk sowie Regen-, Mücken- und Sonnenschutz. Auch eine Kopfbedeckung ist unverzichtbar.

© Raffles Seychellen



Segeln, Sightseeing und spektakuläre Ausblicke auf Mahé
Alleinreisende, die auf der Suche nach Action sind, starten zu einem Segeltörn in einer kleinen Gruppe. An Bord schließen Urlauber neue Bekanntschaften und genießen die Umrundung der Inseln auf See. Wer lieber an Land bleibt, mietet sich auf Mahé ein Leihauto. Die Sans Soucis Road steckt voller Eindrücke für passionierte Selbstfahrer. Sie verbindet den Osten mit dem Westen der Insel und verfügt teils über steile Abschnitte. Auf der spektakulären Route liegen neben einer Reihe von beeindruckenden Aussichtspunkten, eine Tee-Fabrik und die Ruinen einer Mission Lodge. Angeblich genoss schon Königin Elisabeth II bei einer Tasse Tee die Aussicht vom Pavillon. Zu jedem Besuch der Hauptinsel Mahé gehört unbedingt ein Stopp auf dem Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market in Victoria. Der beste Zeitpunkt für eine Visite ist der Samstagmorgen, die Haupteinkaufszeit der Seychellois. An diesem Tag präsentiert sich der Markt mit seinem reichen Fisch-, Gewürz- und Obstangebot besonders quirlig. Hier lässt es sich am besten alleine durch die vielen Marktstände schlendern.

© SeyVillas


Unberührte Natur in einem der kleinsten Nationalparks der Welt
Der Park Vallée de Mai ist lediglich knapp 20 Hektar groß und bildet dennoch das grüne Herzstück der Hauptinsel Praslin. Erst 1966 erschlossen Menschen das Tal, in dem das Gebiet liegt. Wegen seiner traumhaften Abgeschiedenheit und des mystischen Flairs erhielt das Reservat bald den Beinamen ‚Garten Eden‘. Der Nationalpark zählt außerdem seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe; spezielle Schutzmaßnahmen sorgen für eine ursprüngliche Erhaltung des Dschungels. Das Vallée de Mai bietet hunderten Pflanzen- und Tierarten ein Zuhause. Dazu zählt auch die sagenumwobene Riesenkokosnuss Coco de Mer, die es ausschließlich auf den Seychellen gibt. Alternativ erkunden Reisende das Fond Ferdinand Nature Reserve. Das Schutzgebiet besteht erst seit fünf Jahren und gilt als weitgehend unentdeckt.

© SeyVillas



Genuss pur mit kreolischen Spezialitäten
Alleinreisende Feinschmecker kommen im Inselstaat dank der kreolischen Küche voll auf ihre Kosten. Den historisch gewachsenen Mix aus asiatischem, afrikanischem und europäischem Essen gibt es in dieser Form sonst nirgends auf der Welt. Frischer Fisch ist zudem ein fester Bestandteil der Speisekarte. Indische Einflüsse verleihen den Gerichten einen würzig-exotischen Touch. Nicht zuletzt fließen traditionelle Zutaten in die kreolischen Rezepte ein. Dazu zählen Wurzelgewächse wie Maniok und Brotfrucht sowie tropische Früchte wie Kokosnuss oder Mango. Typische Speisen wie Fischcurry, Mangosalat oder Papaya Kuchen lassen sich beim entspannten Dinner am Strand genießen.

© SeyVillas



Übernachtungen für jeden Geldbeutel
Das Angebot an Unterkünften auf den Inseln ist groß. Ob Luxusresort oder privat geführtes Guesthouse – hier ist für jeden Geldbeutel etwas Passendes dabei. Häufig gelten für Alleinreisende mit Einzelzimmer vergleichsweise höhere Preise.

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